Rumpf & Ruder
Der Rumpf entspricht der Urmodell-Linienzeichnung 0-55122, das Ruder der Zeichnung 0-55122. Am Unterwasserschiff dürfen keine Änderungen vorgenommen werden – erlaubt ist allein die Bearbeitung der Oberfläche.

Das Boot
Die „Blaue Maus" ist eine Albin Ballad – ein zeitloser Fahrtenkreuzer und Regattaklassiker, den der schwedische Konstrukteur Rolf Magnusson 1971 entwarf. Zwischen 1971 und 1982 wurden rund 1.500 Boote gebaut. Bis heute begeistert die Ballad durch ihre seetüchtigen, gutmütigen Segeleigenschaften und ihre schlanke, elegante Linie.

Unsere „Blaue Maus" lief 1978 vom Stapel. Mit knapp über 9 Metern Länge ist die Ballad groß genug für komfortable Törns auf der Ostsee und gleichzeitig handlich genug, um sie mit kleiner Crew oder solo zu segeln. Der lange Kiel und das ausgewogene Rigg sorgen für ruhige, sichere Fahrt – auch wenn der Wind einmal kräftiger weht. Unter Deck arbeitet ein zuverlässiger Volvo Penta MD7A Einbau-Diesel.
Umfangreiche Informationen zum Schiffstyp, zur Historie, Technik und zur aktiven Szene finden sich auf der Seite der deutschen Klassenvereinigung.
Deutsche KlassenvereinigungGeschichte
Die Albin Ballad gilt bis heute als einer der gelungensten Fahrtenkreuzer-Regattaboote ihrer Zeit. Ihr schlanker, ausgewogener Rumpf läuft leicht und liegt erstaunlich ruhig in der See – am Wind bei Welle kann es nass werden, vor dem Wind verlangt sie bei zu viel Tuch eine wache Hand. Das lange, gut geschützte Cockpit und die Pinnensteuerung prägen ihren klassischen Charakter.
Die Albin Ballad (Ballad 30) entsteht als Fahrtenkreuzer und Regattaboot der Half-Ton-Klasse nach der International Offshore Rule (IOR). Sie ist eine Weiterentwicklung des IOR-Racers Joker S30.
In Schweden entstehen rund 1.500 Boote. Für die damalige Zeit fortschrittlich: der Flossenkiel, das halb-elliptische, am Skeg gelagerte Ruder und das Masttopp-Rigg mit kleinem Groß und großer, überlappender Genua.
Nach der Geschäftsaufgabe von Albin Marine sichert die Ballad One-Design Association die Bauformen und verpachtet sie an weitere Werften, darunter Shipman Sweden AB. Vereinzelt werden bis 1998 weitere Boote gebaut.
Im Werftprogramm wird die Ballad 30 von der Delta 31 abgelöst. Insgesamt entstehen über die Jahre rund 2.000 Boote – heute ist die Ballad nicht mehr in Produktion.
Quelle: frei nach dem englischsprachigen Wikipedia-Artikel „Ballad 30", übersetzt und gekürzt.
Schiffsdaten
Die wichtigsten Maße und Kennzahlen der Blauen Maus auf einen Blick. Die Segelflächen basieren auf den Werten der Ballad-Klassenvereinigung, die Bau- und Riggdaten auf dem YACHT-Testbericht 10/1985.
Klassenvorschrift
Die Albin Ballad ist eine strenge Einheitsklasse: Rumpf, Ruder, Kiel, Deck, Rigg und Segel sind über die „Ballad One Design Rule" der BODA verbindlich festgelegt. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Bestimmungen der Fassung von Juni 2012 zusammen.
Der Rumpf entspricht der Urmodell-Linienzeichnung 0-55122, das Ruder der Zeichnung 0-55122. Am Unterwasserschiff dürfen keine Änderungen vorgenommen werden – erlaubt ist allein die Bearbeitung der Oberfläche.
Das Deck entspricht den Zeichnungen 0-55317 oder 0-58864. Die Genuaschiene darf nicht näher zur Mittellinie gesetzt werden als im Original; eine Verlängerung in ursprünglicher Richtung und Krümmung ist zulässig.
Die Einrichtung folgt den Zeichnungen 325/290 und 0-55993. Kraftstoff- und Wassertank sind gemäß Zeichnung 0-55993 auszuführen und zu platzieren. Batterien mit mind. 42 kg liegen unter der Vorkoje; bei geringerem Gewicht oder anderer Lage ist an gleicher Stelle Ausgleichsgewicht einzulaminieren.
Das Motorgewicht darf 185 kg (inkl. Öl) nicht unterschreiten. Ein leichterer Motor ist zulässig, wenn entsprechendes Ausgleichsgewicht im vorderen Bereich der Ölwanne bzw. quer dazu einlaminiert wird. Eine zusätzliche Batterie kann Teil des Ausgleichsgewichts sein.
Masthead-Rigg mit einem Salingpaar, Mast auf der Mittellinie. Mast und Baum aus Aluminiumlegierung. Alle Wanten und Stagen als 1×19-Draht oder Rod (mind. 6 mm bzw. 5 mm). Doppel-Vorstag und inneres Vorstag sind nicht erlaubt; ein Profilvorstag ist zulässig. Jockey-Pole und Doppel-Vorsegelfallen sind erlaubt.
Schwarze Vermessungsbänder von 25 mm Breite auf Mast und Baum. Oberkante des unteren Mastbandes auf Höhe der Baum-Oberkante (Baum horizontal); Unterkante des oberen Bandes 9750 mm darüber und höchstens 452 mm von der Mastspitze. Abstand Baumband-Innenkante zum hinteren Mast: 2850 mm.
Das Großsegel darf nicht über die Vermessungsmarken hinausgesetzt werden. Bis zu vier Latten, Lattenlänge beliebig. Fenster max. 235 × 790 mm. Kennzeichen: schwarzes „B" mit rotem Stern, sofern national nicht anders vorgeschrieben.
Alle Tuchsorten sind zugelassen (seit 2012). Das Genua-Vorliek wird für die Vermessung mit 300 N (30 kp) gestreckt; Fenster max. 205 × 965 mm. Bei Profilvorstag wird LP um das doppelte Profilmaß (auf volle cm gerundet) reduziert. Die Breite des Spinnakers auf halber Höhe darf 75 % der Fußbreite nicht unterschreiten.
1 Großsegel, 1 Trysegel (Schwertuch, ohne Latten), 5 Genuas/Focken (davon max. 2 größer als 27 m²), 1 Sturmfock, 2 Spinnaker. Bei gesetztem Spinnaker darf jedes Vorsegel fliegend mit etwa mittschiffs gesetztem Hals gefahren werden.
Die gesamte ab Werft gelieferte Standardausrüstung ist mitzuführen: 5 Matratzen + Polster, alle Teppiche (oder Holzboden), Pantry inkl. Brennstoff, Tisch (Fläche mind. 0,5 m²), Bootshaken, Festmacher und alle fest eingebauten Details. Bei den International Ballad Cups dürfen Polster, Teppiche und Tisch an Land bleiben.
Die Crewzahl ist frei, sofern die Wettfahrtleitung nichts anderes fordert; bei den International Ballad Cups max. sechs Personen inkl. Steuermann. Das Ballad-Klassenzertifikat der nationalen Vereinigung sowie die One-Design-Regel sind an Bord mitzuführen.
Änderungen können auf Empfehlung eines Ballad-Clubs bei der jährlichen Hauptversammlung der BODA (Ballad One Design Association) beschlossen werden.
Vollständige Klassenvorschrift der BODA, Fassung Juni 2012 – englischer Originaltext mit allen Maßen und Bestimmungen.
Quelle: BODA – Ballad One Design Association, „Ballad One Design Rule", Fassung Juni 2012. Ursprünglich beschlossen in Kopenhagen 1976, zuletzt geändert 2012. Wiedergabe zu Dokumentationszwecken.
Albin Marin AB · Kristinehamn
Deutsche Übersetzung des „Albin Ballad handbook" von Albin Marin AB – einer kurzen Anleitung zur Nutzung und Wartung der Albin Ballad, aufgeführt sind die Besonderheiten, die speziell die Ballad betreffen.

Dieses Handbuch soll als kurze Anleitung dienen, wie die Albin Ballad genutzt und gewartet werden sollte. Aufgenommen wurden hauptsächlich die Besonderheiten, die speziell die Ballad betreffen. Ratschläge und Tipps allgemeinerer Art finden sich im allgemeinen Handbuch für Albin-Boote.
Möglicherweise müssen nach Auslieferung und Zuwasserlassen einige Einstellungen vorgenommen werden. Obwohl der Hersteller seine Gewährleistungspflicht für dieses Boot selbstverständlich nicht umgehen will, wurde der niedrige Preis unter der Annahme kalkuliert, dass kleinere Mängel vom normalerweise handwerklich geschickten Bootseigner selbst behoben werden können und dass die verfügbaren Kapazitäten der Werft sinnvoll in den Fällen genutzt werden, in denen Fachpersonal erforderlich ist. Sollte ein Problem auftreten, das sich mit Hilfe der einfachen Anweisungen in diesem Handbuch nicht lösen lässt, zögern Sie bitte nicht, Albin Marin AB schriftlich oder telefonisch um Rat zu fragen.
Sollten Sie schließlich Ihre Adresse ändern, würden wir uns freuen, wenn Sie uns dies mitteilen, damit wir Sie schnell mit Informationen und Rundschreiben erreichen können. Vergessen Sie nicht, Ihre Bootsnummer in Ihrem Schreiben anzugeben.
Einen angenehmen Segelsommer!
Die Kapitel des Original-Handbuchs bis Seite 19.
Segelmaße (Vorliek / Achterliek / Perpendikel in mm und Fuß, Tuchgewicht in g/m², Fläche in m² mit sq ft) sowie die nummerierten Bauteile des Riggs (Fig. 2).

| Segel | Vorliek | Achterliek | Perp. | Gewicht | Fläche m² (sq ft) |
|---|---|---|---|---|---|
| Großsegel | 9750 / 31′ 11½″ | 10140 / 33′ 3¼″ | — | 250 | 15,9 (171) |
| Genua I | 11400 / 37′ 5″ | 11000 / 36′ 1″ | 5610 / 18′ 4½″ | 250 | 32,2 (346) |
| Genua II | 10450 / 34′ 3½″ | 10000 / 32′ 9¾″ | 4870 / 15′ 11¾″ | 250 | 25,2 (271) |
| Genua III | 9280 / 30′ 4″ | 8650 / 28′ 4½″ | 4170 / 13′ 8¼″ | 250 | 18,5 (199) |
| Genua IV | 8050 / 26′ 5″ | 7100 / 23′ 3½″ | 3440 / 11′ 3½″ | 270 | 13,5 (145) |
| Genua Reach | 11400 / 37′ 5″ | 10100 / 33′ 1⅝″ | 5610 / 18′ 4½″ | 220 | 32,2 (346) |
| Spinnaker | 11305 / 37′ 1″ | 11305 / 37′ 1″ | — | 52 | 70,0 (753) |
| Stagsegel | 6750 / 22′ 1¾″ | 6850 / 22′ 5¾″ | 4300 / 14′ 1¼″ | 130 | 14 (150) |
| Spinn.-Stagsegel | 10000 / 32′ 9¾″ | 9600 / 31′ 6″ | 3820 / 12′ 6¼″ | 130 | 19 (204) |
Baumlänge 2850 mm (9′ 4¼″), Spinnakerbreite 6732 mm (22′ 1″). Standardsegel: Genua I als Allzwecksegel. Stagsegel und Spinnaker-Stagsegel werden fliegend gefahren.
Beispielhafter Stauplan der Albin Ballad (Fig. 3) mit Verstaumöglichkeiten von Bug bis Heck.

Hauptabmessungen, Gewichte und Segelflächen sowie Angaben zur Bauweise von Rumpf, Deck und Ruder.
Die Dicke der Freibord-Laminierung beträgt ca. 8–9 mm, unter der Wasserlinie ca. 10 mm, der Kielübergang ca. 25 mm und die Kielseite ca. 6 mm. Das GFK-Laminat (AP = armierter Kunststoff) wird im Spritzverfahren (zerkleinerte, mit Polyester gemischte Glasfaser) in Kombination mit zwei Lagen Gewebe-Rovings hergestellt; der Glasfaseranteil liegt bei etwa 34 %. Der Rumpf wird durch AP-Winkel (Stringer und Spanten) sowie einen fest einlaminierten Boden versteift. Der Ballast ist einlaminiert. Die freien Innenseiten des Rumpfes sind mit Kunststoffgewebe verkleidet, das mit Polyester-Schaumstoff laminiert ist.
Das Deck wird gespritzt und nach dem Eye-Cell-Verfahren gefertigt. Das obere Laminat ist ca. 3 mm dick, zuzüglich 15 mm Divinycell (PVC-Schaumstoff) auf den horizontalen Flächen (Deck und Kajütdach), abgedeckt mit einer Lage armiertem Kunststoff und einem ca. 3 mm dicken Liner (Kajütdecke) mit Schlingengewebe. Flächen ohne Sandwich-Aufbau haben eine Mindest-Laminatdicke von 5 mm. Fußreling, Lukenrahmen, Mastfuß usw. mit Durchgangsschrauben sind mit druckfestem Füllstoff ausgefüllt. Die elektrische Verkabelung ist ins Deck einlaminiert (siehe Fig. 4). Die Fenster bestehen aus gehärtetem Glas in eloxierten Rahmen. Rumpf und Deck sind mit Edelstahlschrauben durch die Fußreling verbunden, mit einem Flansch an der Rumpfoberkante und einer elastischen Dichtung dazwischen.
Das Ruder ist aus AP (GFK) gegossen, mit einem säurebeständigen Edelstahl-Ruderschaft einlaminiert. Es ist in wartungsfreien Lagern gelagert, die in der Ruderflosse und im Cockpitboden montiert sind.

Verwendete Materialien und Ausrüstung an Mast, Rigg und Tanks.
Die Ballad wird in einem Transportgestell (Wiege) geliefert, das während des gesamten Baus beim Boot war. Ein Stahlband ist mit einer gewöhnlichen Stahlschraube durch den unteren Ruderbeschlag befestigt, um den hinteren Teil des Kiels an der Wiege zu halten. Der Ablauf des Zuwasserlassens ist wie folgt:
Falls das Boot dort, wo es zu Wasser gelassen wurde, nicht aufgeriggt werden kann, den Mast über Kajütdach und Bugkorb legen und sichern. Vor dem Starten des Motors die Anweisungen zum Motor sowie im Kapitel „Vorgehen vor dem ersten Start" befolgen.
Das stehende und laufende Gut ist im Boot verstaut und markiert. Vergessen Sie keine optionale Ausrüstung wie Spinnakerfall-Lift und Windex. Geeignetes Aufriggen erfolgt wie folgt:
Das Mastprofil ist so aerodynamisch gestaltet, dass der Mast zu schwingen beginnen kann, wenn das Boot frei im Wind liegt. Falls dies als unangenehm empfunden wird, lässt es sich verhindern, indem beidseitig an der Mast-Achterkante zwischen Salingen und Top ein dünnes selbstklebendes Fensterdichtband (Tesamoll Nr. 700) angebracht wird.


Technische Daten des eingebauten Volvo-Penta-Diesels und Legende zur Einbauzeichnung (Fig. 7).
Der Motor ist mit einer automatischen Kaltstart-Einrichtung ausgestattet. Die Kühlung ist thermostatgeregelt; die Zirkulation übernimmt eine wassergeschmierte Pumpe vom Impeller-Typ. Die Propellerwelle ist innen im Sterndruck-Lager mit Fetttasche und doppeltem Dichtring gelagert, im Stützbock in einem Cutless-Lager. (Weitere Informationen im separaten Motorhandbuch.)

Der Motor ist auf einem stabilen Motorbett aus GFK-Laminat gummigelagert und wirksam schallisoliert. Die Verbrennungsluft wird über einen speziellen Kanal in den Motorraum geführt. Der Kraftstofftank befindet sich unten im Steuerbord-Stauraum im Cockpit. Der Kraftstoffhahn sitzt über dem Tank. Die Betankung erfolgt an der Oberseite des Steuerbord-Cockpitrands. Zur Ausrüstung gehört ein Sedimentabscheider im Motorraum.

Startschlüssel und Instrumententafel des Volvo-Penta-Motors.

Hinweis: Die Hauptschalter dürfen bei laufendem Motor nicht ausgeschaltet werden – andernfalls werden die Dioden der Lichtmaschine beschädigt. Ebenso dürfen die Batterie-Kabelklemmen bei laufendem Motor nicht gelöst werden.
Eine geeignete Marschgeschwindigkeit liegt ca. 200–300 U/min unter der empfohlenen Höchstdrehzahl. Das sorgt für weniger Verschleiß und geringeren Kraftstoffverbrauch.
Das Öl in Motor und Wendegetriebe sollte nach jeweils 50 Betriebsstunden oder mindestens einmal pro Saison gewechselt werden. Der Wechsel sollte bei warmem Motor erfolgen, da das Öl dann dünnflüssig und leicht abzupumpen ist.
Der Schmierölfilter sollte nach jeweils 100 Betriebsstunden oder mindestens einmal pro Saison gewechselt werden.
Der Kraftstoff-Feinfilter sollte nach jeweils 100 Betriebsstunden oder mindestens einmal pro Saison gewechselt werden.
Der Feinfilter der Förderpumpe sollte dabei ebenfalls gereinigt werden. Der Sedimentabscheider-Behälter sollte entleert werden, wenn er Verunreinigungen enthält, mindestens jedoch einmal pro Saison, indem der Ablasshahn am Boden geöffnet wird. Im Übrigen siehe Motorhandbuch.
Der Motor darf während der ersten 50 Betriebsstunden nicht überlastet werden. Die Motordrehzahl sollte 300–500 U/min unter der Höchstdrehzahl liegen. Der erste Service sollte nach 20 Stunden erfolgen und umfasst:
Steht der Einhebel in Neutral – Position 3 (Fig. 8) –, ist der Propeller ausgekuppelt und der Motor läuft im Leerlauf. Bewegt man den Hebel auf „Vorwärts" in die deutliche Position 2, wird der Propeller für Fahrt voraus (Leerlaufdrehzahl) eingekuppelt. Bewegt man den Hebel auf „Rückwärts" in Position 4, wird entsprechend rückwärts eingekuppelt. Bewegt man den Hebel weiter in Richtung Vollgas „Vorwärts" oder „Rückwärts", steigen Motor- und Propellerdrehzahl. HINWEIS: Beim Wechsel des Hebels von „Vorwärts" auf „Rückwärts" oder umgekehrt den Motor kurz im Leerlauf laufen lassen, indem der Hebel einen Moment zwischen den Positionen 2 und 4 gehalten wird.
Vor dem ersten Start in der nächsten Saison sollten folgende Maßnahmen durchgeführt werden:
Ansonsten siehe „Vorgehen vor dem ersten Start".
Die elektrische Anlage arbeitet mit 12 Volt. Der Schaltplan befindet sich auf der 3. Umschlagseite. Motor- und Bordnetz haben unterschiedliche Batterien und Generatoren.
Einige elektrische Leitungen verlaufen in Kanälen im Deck. Am Navigationsplatz sind separate Steckdosen z. B. für Staubsauger oder Inspektionslampe vorhanden. Positionslichter und übrige Bordlampen sowie Steckdosen haben 8-A-Sicherungen (25 mm lang, Bosch NGS 3/4Z). Für den Anschluss z. B. einer Kühlbox oder eines Heizgeräts gibt es eine zusätzliche Sicherung (Absicherung des Heizgeräts 25 A). Die Sicherungen befinden sich in einem Kasten am Verkabelungskonsol hinter dem Armaturenbrett. Der Sicherungskasten enthält auch eine Ersatzsicherung.
Soffittenlampen in Positionslichtern (schwedisches Modell) und Schottlampen sowie Vorschiff-Deckenlampen sind 12 V / 10 W; Kajütdeckenröhren (44 mm lang, Osram 6411) 12 V / 15 W mit Bajonettsockel BA 15 b (Osram 7430). Instrumentenbrett-Beleuchtung: 12 V / 2 W (Osram 3898). Warnleuchten: 12 V / 2 W (Osram 3796).
Eine 10-W-Lampe verbraucht ca. 0,85 A, eine 15-W-Lampe ca. 1,25 A. Beim Segeln in Dunkelheit können 3 Positionslichter und eine Innenlampe dauerhaft in Betrieb sein, das ergibt ca. 3 × 0,85 + 1,25 = 3,75 A. Eine voll geladene Batterie liefert diesen Strom für ca. 15 Stunden. Diese Kapazität lässt sich durch eine parallel geschaltete zusätzliche Lichtbatterie erhöhen.
Die Ladezeit einer entladenen Lichtbatterie (60 Ah) beträgt bei Vollgas (ca. 2000 U/min) ca. 2 Stunden, im Leerlauf ca. 4 Stunden. Die entsprechende Zeit für die Starterbatterie beträgt ca. 7 Stunden bei Vollgas. Die Starterbatterie lädt im Leerlauf nicht. Soll nur geladen werden, sollte dies mit erhöhter Leerlaufdrehzahl und ausgekuppeltem Propeller erfolgen.
Funktioniert eine Lampe oder ein Gerät beim Einschalten nicht, die Sicherung prüfen. Ist die Sicherung in Ordnung, liegt der Fehler in der Lampe oder es besteht ein schlechter Kontakt, häufig ein Schalter. Eine durchgebrannte Sicherung durch eine neue ersetzen. Brennt die neue ebenfalls durch, liegt ein Kurzschluss in Verkabelung oder Beschlag vor. Brennt eine bestimmte Sicherung wiederholt durch, kann dies daran liegen, dass Zusatzgeräte angeschlossen wurden und die 8-A-Sicherung für den benötigten Strom zu klein ist. Ein Wechsel auf 25 A ist möglich.
Kann der Anlasser den Motor nicht durchdrehen, liegt mit 80 % Wahrscheinlichkeit eine schlechte oder leere Batterie oder ein schlechter Kontakt zwischen Pol und Polschuh bzw. Kabel und Polschuh vor. Ein gutes Hilfsmittel zum Prüfen des Ladezustands ist ein Säureheber (zur Messung der Dichte). Ist die Starterbatterie schlecht geladen, können die Verbindungskabel zwischen Starter- und Lichtbatterie getauscht werden (sofern die Lichtbatterie nicht ebenfalls leer ist), um Startstrom zu erhalten. Die Kabel dürfen nicht bei laufendem Motor getauscht werden, da dies die Lichtmaschinen-Dioden zerstören würde.
Ist die Starterbatterie schlecht geladen, kann ein Startversuch gleichzeitig mit dem Anlasser und durch Dekompression des Motors erfolgen (siehe Motorhandbuch). Gelingt dies nicht, den Motor mit dem Handstartgriff starten. Auch dann ist das Dekomprimieren am einfachsten.
Um gute Wärmedämmung, minimale Kondensation und gute Belüftung zu gewährleisten, ist die Ballad nach folgendem Prinzip gebaut:
Gute Dämmung bietet die Sandwich-Laminierung in Deck und Aufbau. Die Rumpfseiten in Kajüte und Vorschiff sind oberhalb der Wasserlinie mit Kunststoffgewebe und 8 mm Schaumstoff verkleidet. Für gute Belüftung wird die „verbrauchte" Luft über zwei Lüfter abgeführt. Die einströmende Luft wird über den Lufteinlass an der Achterseite des Cockpits angesaugt.
Die Ballad kann mit einem Eberspächer-Bootsheizgerät ausgestattet werden, das selbst bei strengen Temperaturbedingungen das Boot warm und trocken hält. Das Funktionsprinzip zeigt Fig. 11. Dieselöl wird in der vollständig gekapselten Brennkammer des Heizgeräts verbrannt; das Öl wird über zwei spezielle elektrisch betriebene Pumpen aus dem Standard-Tank gefördert. Die Verbrennungsluft wird von außen direkt durch den Spiegel angesaugt, die Abgase über ein Auspuffrohr neben dem Verbrennungslufteinlass abgeführt. Ein elektrisch betriebenes Gebläse saugt die Frischluft aus dem Steuerbord-Stauraum an. Die Frischluft wird beim Umströmen der Brennkammer unter Überdruck erwärmt. Die erwärmte Luft wird über einen Schlauch zu einer Verteilklappe unter der Backbordkoje und von dort zu Ausströmöffnungen in Kajüte und Vorschiff geführt. Mit der Klappe lässt sich die Menge der zugeführten Warmluft zu den jeweiligen Ausströmpunkten regeln.
Das Gerät wird mit einem Schalter am Hauptschott gestartet. Daneben befindet sich ein Thermostat, mit dem die gewünschte Kajüttemperatur eingestellt werden kann (die Temperatur im Vorschiff hängt von der Einstellung der Verteilklappe ab). Prüfen, dass der Thermostat auf die gewünschte Temperatur eingestellt ist. Um die Innentemperatur 10–15° höher als die Außentemperatur zu halten, läuft das Heizgerät normalerweise 25 % der Zeit (ca. 15 Minuten pro Stunde). Bei Dauerbetrieb beträgt der Kraftstoffverbrauch ca. 0,3 l/Stunde, mit Thermostatregelung ca. 0,1 l/Stunde. Beim Start zieht das Heizgerät ca. 18 A Zündstrom für 30 Sekunden. Der Betriebsstrom beträgt ca. 3 A. Das Gebläse läuft nach dem Abschalten noch etwas nach, um den Brenner zu kühlen.
Mit einer voll geladenen Batterie (60 Ah) kann das Heizgerät dank Thermostatregelung ca. 50 Stunden betrieben werden, bevor die Batterie geladen werden muss.

Sollte das Heizgerät nicht funktionieren, zuerst Folgendes prüfen:
Zur Standardausrüstung des Bootes gehören (ab Baujahr 1974): zwei Steckschlüssel, ½″ (für die Fahrzeugschrauben) und 10 mm (für die Manntaue, Bug- und Heckkorb).
Rumpf und Deck der Ballad sind mit Edelstahlschrauben (Fahrzeugschrauben) durch eine Fußleiste verbunden. Auch Manntau-Füße, Bug- und Heckkorb sind durch eine Fußleiste geschraubt. Zwischen Rumpf und Deck sowie an allen Durchgangsschrauben ist eine flexible Dichtung eingelegt. Nachdem das Boot etwa eine Woche genutzt wurde und sich die Dichtung gesetzt hat, sollten alle Fahrzeugschrauben und Dornfuß-Schrauben nachgezogen werden. Dies sollte auch in der Saisonmitte und beim Winterlager erfolgen. Diese Arbeiten dienen dazu, künftige Leckagen zwischen Rumpf und Deck zu vermeiden.
Falls Sie das Werkzeug haben, empfehlen wir, auch Püttinge, Schotschienen und Fenster nachzuziehen. Beim Arbeiten an den Fenstern beachten, dass die Rahmen aus eloxiertem Aluminium sind – die Schrauben dürfen daher nicht zu fest angezogen werden.
Wir weisen darauf hin, dass das Vorstehende nicht Bestandteil unserer Gewährleistung ist.
Wenn Sie Anfänger auf der Ballad sind, können die folgenden Ratschläge nützlich sein.
Vor jedem Segeln prüfen, dass Mast und Rigg des Bootes korrekt stehen. Haben Sie das Achterstag gelockert, ziehen Sie es so an, dass sich der Mast leicht nach achtern biegt. Eine Biegung von etwa 50 mm ist ungefähr richtig.
Die folgende Tabelle soll bei der Auswahl des richtigen Segels helfen. Die Grenzen sind naturgemäß fließend und nur als Anhaltspunkt zu verstehen. Die Windgeschwindigkeit in Metern pro Sekunde ist die scheinbare Geschwindigkeit am Boot, also die Fahrt des Bootes durch das Wasser plus die Windgeschwindigkeit.
Wie ersichtlich, kann die Genua I dank der relativen Stabilität des Bootes bis 10 m/s ohne Unannehmlichkeiten gefahren werden.
| Wind (scheinbar) | Vorsegel | Großsegel |
|---|---|---|
| 0–5 m/s | Genua I (leicht) | Großsegel ungerefft |
| 5–10 m/s | Genua I (schwer) | 3 Rollen |
| 10–13 m/s | Genua II | 5 Rollen |
| 13–16 m/s | Genua III | 7 Rollen |
| 16–20 m/s | Genua IV | 9 Rollen |
| 20–24 m/s | Genua IV | 11 Rollen |
| über 24 m/s | Sturmfock | Sturmgroß |
Die Werte sind Anhaltspunkte aus dem Original-Diagramm (Windgeschwindigkeit in m/s); die Grenzen sind fließend.
Großsegel: Zu einer gleichmäßigen Wölbung von Mast bis Achterliek dichtholen. Zu starkes Dichtholen kann das Achterliek schließen, sodass das Segel den Wind staut, statt ihn abzuleiten. Ein weiterer Effekt zu harten Dichtholens ist eine Falte vor den Segellatten. Verwenden Sie stattdessen eine Schotschiene in Kombination mit passender Schotführung, vorzugsweise mit dem Schotpunkt etwas nach luv.
Genua: So hart setzen, dass zwischen den Haken keine Falten bleiben. Der Schotpunkt ist richtig, wenn das Segel von oben bis unten gleichmäßig steht. Liegt der Schotpunkt zu weit vorn, öffnet dies das Segel-Unterliek zu stark und schließt das Achterliek; zu weit achtern kehrt sich das um. Der richtige Schotpunkt richtet sich auch nach der Windstärke: bei wenig Wind weiter vorn, bei mehr Wind weiter achtern. Eine gute erste Einstellung ist, wenn die Schot den Winkel zwischen Unter- und Achterliek teilt. Allgemein gilt der Schotpunkt als richtig, wenn das Segel beim Anluven gleichzeitig von oben bis Deck zu killen beginnt. Haben Sie den richtigen Schotpunkt gefunden, markieren Sie mit Klebeband die Position der Schiene und notieren Sie, wie hart Sie gedichtet haben.
Scheuen Sie sich nicht, an Regatten teilzunehmen. Wir alle waren einmal Anfänger. Sie brauchen auch nicht alle im Segelplan aufgeführten Segel. Die Mindestausstattung sollte jedoch eine schwere Genua I, Genua 2, Genua III und ein Spinnaker sein.
Um gute Ergebnisse in der Regatta zu erzielen, sind vor allem zwei Dinge entscheidend: den kürzesten Weg durch die Wahl des richtigen Kurses zu nehmen und das Boot so schnell wie möglich zu segeln.
Wer beides gleichzeitig beherrscht, wird ein aussichtsreicher Anwärter im Rennen sein. Richtig zu segeln ist weniger eine Frage der Wahl eines bestimmten Boots oder Bootstyps, sondern schlicht des richtigen Rudergängers und der richtigen Crew. Das Trimmen des Bootes auf maximal mögliche Geschwindigkeit hilft ebenfalls.
Wer an Regatten teilnehmen möchte, richtet oft zweckmäßigerweise einige Winschen für vom Cockpit aus bedienbare Fallen ein. Zumindest eine Genua-Winsch sollte dort platziert sein, damit man beim Segeln beim Anluven leicht nachtrimmen kann. Ein weiterer Vorteil dieser Fallanordnung ist, dass der Rudergänger das Vorsegel selbst setzen kann, z. B. nach einem Spinnaker-Manöver.
Auch Spinnaker-Lift und Spinnaker-Holer-Klemmen sind gut am Cockpit zu haben. Ob das Spinnakerfall ins Cockpit geführt wird, ist Geschmackssache. Der Spinnaker lässt sich am Mast stehend schneller setzen, vom Cockpit aus jedoch zuverlässiger. Um das Großsegel leicht zu trimmen, kann der Niederholer vom Cunningham-Loch ins Cockpit geführt werden. Für die Spinnakerleinen sollten ein paar zusätzliche Rumpfwinschen vorhanden sein, sonst muss die Genua vor dem Setzen des Spinnakers geborgen werden. Eine geeignete Anzahl ist eine weniger als die Standard-Rumpfwinschen.
Damit der Großbaum beim Halsen nicht zu stark hochkommt, sollte ein Baumniederholer (Kicking Strap) montiert sein.
Prüfen Sie vor der Regatta anhand Ihrer Liste, ob Sie die von den Regeln vorgeschriebene Ausrüstung, die notwendige Ausrüstung zum Segeln des Bootes und die notwendige persönliche Ausrüstung an Bord haben. Den Rest können Sie am Steg lassen. Denken Sie daran: Jedes unnötige Pfund senkt die Bootsgeschwindigkeit.
Ein Detail, über das sich viele wundern, ist das Halsen eines Spinnaker-Stagsegels. Wir empfehlen, das im Segelplan gezeichnete Stagsegel 1200 mm achter des Vorstags zu setzen. Lässt sich das Halsen mit einer quer über das Boot laufenden Stange einrichten, kann das Segel nach luv gehalst werden, je achterlicher der Wind kommt. Die Vorteile davon sind jedoch nur marginal.
Viel Erfolg!
Das vollständige Original-Handbuch von Albin Marin AB zum Öffnen und Herunterladen.
Quelle: „Albin Ballad handbook", Albin Marin AB, S-681 01 Kristinehamn 1, Schweden. Deutsche Übersetzung des Handbuchteils. Wiedergabe zu Dokumentationszwecken.
Refit 2022
Im Jahr 2022 wurde die Blaue Maus umfassend modernisiert. Neben dem neuen, unverwechselbaren Erscheinungsbild erhielt das Schiff zahlreiche technische Upgrades für mehr Komfort, Sicherheit und Performance.
Der Rumpf wurde von Reinweiß auf das markante Schwarzblau (RAL 5004) umlackiert – das heutige Erkennungszeichen der Blauen Maus.
Neue selbstholende Voll-Edelstahl-Winschen von Andersen sorgen für komfortables und sicheres Handling von Schoten und Fallen.
Hochwertige Klemmblöcke von Rutgerson optimieren die Trimm- und Bedienelemente an Deck.
Komplett neue Elektronik mit durchgängigem NMEA2000-Netzwerk für moderne Navigation und Instrumentierung.
Eine neue Webasto-Bordheizung macht die Blaue Maus auch in der kühleren Saison zu einem behaglichen Zuhause an Bord.
Sämtliche Beleuchtung an Bord und in der Takelage wurde auf stromsparende LED-Technik umgestellt.
Im Frühjahr 2022 entstand das markante Erscheinungsbild der Blauen Maus – dokumentiert von der Grundierung über Spachtel- und Schleifarbeiten bis zur fertigen Hochglanz-Lackierung.
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8Konstruktion
Originale Konstruktionspläne der Albin Ballad von Rolf Magnusson. Die Zeichnungen lassen sich direkt im Browser ansehen, in voller Größe öffnen oder herunterladen.
Rumpfform mit Spanten, Wasserlinien und Kiel – die Konstruktionsgrundlage der gutmütigen Segeleigenschaften der Albin Ballad.
Innenausbau mit fünf Schlafplätzen – Pantry, Salon und Vorschiff der klassischen Fahrtenyacht.
Konstruktions- und Deckplan mit Laminataufbau – Detailzeichnung der GFK-Bauweise.
Konstruktionspläne der Albin Ballad – Konstrukteur Rolf Magnusson, 1971. Weitere Informationen zum Schiffstyp unter ballad.de.

Regatten & Erfolge
Die Blaue Maus ist nicht nur Fahrtenboot, sondern auch auf Regattabahnen aktiv – von Klassentreffen bis zu den großen Segelwochen der Ostsee.
Sieg in der Ballad-Wertung bei der größten Segelsportveranstaltung der Welt auf der Kieler Förde.
Regattateilnahme bei der traditionsreichen Segelwoche vor der Lübecker Bucht – Heimrevier der Blauen Maus.
Start bei den Ostsee-Cup-Regatten – Langstrecken- und Up-and-Down-Kurse vor der schleswig-holsteinischen Küste.
Regelmäßige Teilnahme an den Klassenregatten und Treffen der Ballad-Flotte im Verbund mit BSC und NYC.
Hinweis: Ergänzbar um konkrete Platzierungen, Jahre und weitere Regatten, sobald die vollständigen Ergebnislisten vorliegen.
Törnberichte
Ein Törn durch den schwedischen Göta-Kanal – im Volksmund „Scheidungskanal“ genannt, weil die engen Schleusenmanöver so manche Crew an ihre Grenzen bringen.


Der Göta-Kanal trägt seinen Spitznamen nicht ohne Grund: Wer die rund 190 Kilometer lange Wasserstraße quer durch Schweden befährt, passiert Dutzende von Schleusen – oft eng, oft unter Zeitdruck und fast immer mit Publikum an Land. Genau hier zeigt sich, wie gut eine Crew wirklich harmoniert.
Mit der Blauen Maus hieß es: Leinen klar, Ruhe bewahren und klare Aufgabenverteilung. Während eine·r am Vorschiff die Springleine führte, hielt der Rest die Achterleine auf Spannung. Die Albin Ballad erwies sich dabei als angenehm gutmütig – kompakt genug für die schmalen Kammern und stabil genug, um den Turbulenzen beim Fluten gelassen zu begegnen.
Zwischen den Schleusentreppen entschädigte die Landschaft für jeden Tropfen Schweiß: stille Seen, dichte Wälder und kleine Kanaldörfer, in denen die Zeit stehen geblieben scheint. Am Ende waren sich alle einig – der Scheidungskanal blieb seinem Namen schuldig. Statt Streit gab es Geschichten, die man noch lange erzählt.
„Mit Vorbereitung, einer ruhigen Hand und klaren Kommandos wird aus dem gefürchteten Scheidungskanal das schönste Kapitel des Törns."
Live-Position
Die aktuelle Position wird über das AIS-Signal (MMSI 211507160) öffentlicher Anbieter wie MarineTraffic angezeigt – sofern das Boot in Fahrt und in Reichweite einer AIS-Station ist.
Die Anzeige stammt von MarineTraffic. Lädt die Karte nicht, kann die Position direkt über die Schiffsseite auf marinetraffic.com abgerufen werden.
Clubs & Verbände
Die Blaue Maus ist in zwei Segelclubs beheimatet und Teil der lebendigen Albin-Ballad-Szene sowie des organisierten Segelsports in Deutschland.

Der Blankeneser Segel-Club (BSC) ist ein 1898 gegründeter Traditionsverein mit Sitz in Hamburg-Blankenese. Er ist der älteste Segelclub direkt an der Elbe, hat über 950 Mitglieder und startete ab 2015 in der Zweiten Segel-Bundesliga. Das Revier umfasst die Elbe und das Mühlenberger Loch.
bsc-hamburg.de
Der Niendorfer Yacht-Club e. V. (NYC) ist ein traditionsreicher Segelverein in der Lübecker Bucht an der Ostsee. Gegründet 1913 ursprünglich als „Altonaer Jacht-Club“. Änderung zum heutigen Niendorfer Yacht-Club im Jahr 1934.
nyc-ev.deDer Deutsche Ballad Klub e.V. mit Sitz in Hamburg ist die Klassenvereinigung der Albin Ballad. Der gemeinnützige Verein fördert den Segelsport mit diesem Bootstyp, unterstützt die Eignergemeinschaft mit technischen Informationen, Historie und Wartungstipps und organisiert Regatten sowie Mitgliedertreffen. Eine Mitgliedschaft steht allen Interessierten offen.
ballad.de
Deutscher Segler-Verband (DSV) ist der offizielle Dachverband für Segel-, Windsurf- und Kitesurf-Vereine in Deutschland. Gegründet im Jahr 1888, vertritt er über 1.200 Vereine mit mehr als 180.000 Mitgliedern. Die Hauptgeschäftsstelle befindet sich in Hamburg.
dsv.orgPresse
Über die Jahrzehnte haben mehrere Fachmagazine die Albin Ballad getestet und porträtiert. Die Originalbeiträge lassen sich direkt im Browser ansehen, in voller Größe öffnen oder als PDF herunterladen.
Der ausführliche Testbericht der Fachzeitschrift YACHT mit Testkommentar von Peter Schweer – Konstruktionszeichnungen, Messwerte und ein Fazit, das die Ballad als besonders gelungenen Kompromiss zwischen Fahrten- und Regattayacht beschreibt.
Die Albin Ballad als Gebrauchtboot: Worauf Käufer achten sollten, typische Schwachstellen und warum der Klassiker dank großer Fangemeinde bis heute wertbeständig bleibt.
Porträt der Schwedenklasse im Magazin „segeln" (Text und Fotos: Hinnerk Weiler) – die Albin Ballad als gutmütiges Einsteigerboot und Fahrtenyacht, gegenübergestellt mit fünf vergleichbaren Konstruktionen.
Technischer Yachttest aus dem Magazin „Palstek" (Nov./Dez. 2021) mit Blick auf Bauweise, Konstruktion und Regattageschichte des über 1500 Mal gebauten Klassikers.
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